Viren und Ansteckung

1. Was ist ein Virus?

Ein Virus ist ein Organismus, der aus einer oder mehren Zellen besteht. Im Gegensatz zu einem Bakterium, kann sich ein Virus nicht selber vermehren. Viren gehören selber nicht zu den Lebewesen. Sie brauchen ein Lebewesen als sogenannten “Wirt”. In diesem Wirt verändern sie die Funktion von Zellen so, dass diese Zellen neue Viren der gleichen Art produzieren. Diese Zellen vergessen dann manchmal, was sie eigentlich machen sollen und das kann dann den Wirt krank machen.

Ein Wirt muss nicht immer ein Mensch sein. Es gibt Viren, die leben in Pflanzen oder in Pilzen. Andere befallen nur Tiere. Auch wird man nicht von jedem Virus immer krank. Von den meisten Viren merken wir garnicht.

Typische Krankheiten, die von Viren verursacht werden sind Durchfall, Erkältungen, Grippe, Masern und Herpes.

Hier ein schönes Bild von Viren in einer Zelle:

Das sind Viren, die eine bestimmte Art von Fieber bei Kühen auslösen können.

Viren sind sehr klein: Die Größe liegt etwa zwischen 22 und 330 Nanometern. Ein Nanometer entspricht dabei einem Millionstel Millimeter. Damit sind Viren deutlich kleiner als Bakterien, die durchschnittlich zwischen 0,2 und 2 Mikrometer groß sind. Das entspricht 0,0002 bis 0,002 Millimeter.

Größenvergleich

Quellen: Wikipedia, Omeda, wasser-lebensenergie.de,